Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - Zahl der Adipositas-Patienten in NRW-Krankenhäusern in fünf Jahren fast verdoppelt

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Zahl der Adipositas-Patienten in NRW-Krankenhäusern in fünf Jahren fast verdoppelt

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2016 wurden 5 149 Patientinnen und Patienten mit Wohnort Nordrhein Westfalen aufgrund von Adipositas (Fettleibigkeit) stationär in Krankenhäusern behandelt; das waren 6,3 Prozent mehr als 2015 (4 845 Fälle) und nahezu doppelt so viele wie 2011 (2 639 Fälle). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anlässlich des Europäischen Adipositas-Tages (19.05.2018) mitteilt, waren knapp 70 Prozent der im Jahr 2016 wegen Fettleibigkeit behandelten Personen weiblich. Während die Anzahl der stationären Behandlungen von Frauen im Vergleich zu 2015 um 10,1 Prozent stieg, verringerte sich die Anzahl bei den Männern um 1,4 Prozent. Insbesondere Menschen zwischen 35 und 55 Jahren wurden wegen Adipositas behandelt: Rund die Hälfte (50,3 Prozent) aller krankhaft fettleibigen Patientinnen und Patienten gehörten dieser Altersgruppe an.

In Krankenhäusern behandelte Patientinnen und Patienten

Grafik als Datentabelle

Die Zahl der Behandlungsfälle mit der Diagnose Adipositas in Rehabilitations- oder Vorsorgeeinrichtungen (ab 100 Betten) lag bei 3 960 Personen, das waren 0,9 Prozent mehr als 2015 (3 926 Personen). Im Vergleich zu 2011 (3 545 Personen) stieg die Fallzahl um 11,7 Prozent. Der Frauenanteil lag mit 51,6 Prozent der Behandlungsfälle geringfügig über dem Anteil der männlichen Patienten (48,4 Prozent). Die meisten Adipositas-Patienten (22,5 Prozent) waren 10 bis 15 Jahre alt. (IT.NRW)

(133 / 18) Düsseldorf, den 18. Mai 2018