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NRW-Industrie produzierte 2016 Möbel im Wert von 6,44 Milliarden Euro

Düsseldorf (IT.NRW). 321 nordrhein-westfälische Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes stellten 2016 Möbel im Wert von 6,44 Milliarden Euro her. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anlässlich der Internationalen Einrichtungsmesse imm cologne (15. bis 21. Januar 2018 in Köln) mitteilt, waren das 2,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Nahezu drei Viertel (72,0 Prozent) des Produktionswertes wurden im Regierungsbezirk Detmold erzielt.

Mit einem Produktionswert von drei Milliarden Euro (+5,3 Prozent gegenüber 2015) entfiel der größte Anteil aller im Jahr 2016 in NRW produzierten Möbel – wie auch schon in den Vorjahren – auf Küchenmöbel aus Holz; hierbei handelte es sich zum größten Teil um Einbauküchenelemente. Der Schwerpunkt der Küchenproduktion lag auch hier im Regierungsbezirk Detmold (95,9 Prozent aller in NRW hergestellten Küchenmöbel).

Bei der Herstellung von sonstigen Möbeln (z. B. Wohn-, Schlaf-, Ess- und Badezimmermöbel) wurde ein Absatzwert von 1,37 Milliarden Euro (+1,0 Prozent), bei Sitzmöbeln und Teilen dafür von 1,12 Milliarden Euro (+1,4 Prozent) erzielt. Der Produktionswert von Büro- und Ladenmöbeln lag bei 698 Millionen Euro (+0,1 Prozent) und der für Matratzen bei 254 Millionen Euro (−6,6 Prozent).

Bundesweit wurden 2016 Möbel im Wert von 17,7 Milliarden Euro (+1,4 Prozent) produziert; der Anteil NRWs an der Möbelproduktion betrug 36,5 Prozent. Bei den aus Holz hergestellten Küchenmöbeln erreichte NRW sogar einen Anteil von 67,8 Prozent.

Von Januar bis September 2017 produzierten 313 Betriebe in Nordrhein-Westfalen Möbel im Wert von 4,8 Milliarden Euro, das waren 0,3 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Auch hier hatten Küchenmöbel aus Holz (2,3 Milliarden Euro; +1,5 Prozent) und sonstige Möbel (1,0 Milliarden Euro; −2,9 Prozent) die höchsten Anteile an der nordrhein-westfälischen Möbelproduktion.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, beziehen sich die Angaben auf Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten. In den Ergebnissen nicht enthalten sind Spezialmöbel, wie z. B. Möbel für Human-, Zahn- und Tiermedizin, Friseur- und ähnliche Stühle mit Schwenk-, Kipp- oder Hebevorrichtung sowie Sitze für Luft- und Kraftfahrzeuge. (IT.NRW)

(006 / 18) Düsseldorf, den 12. Januar 2018