Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - NRW: Sechs Prozent weniger Insolvenzen im dritten Quartal 2017

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NRW: Sechs Prozent weniger Insolvenzen im dritten Quartal 2017

Düsseldorf (IT.NRW). Im dritten Quartal 2017 wurden bei den nordrhein-westfälischen Amtsgerichten 7 255 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 6,0 Prozent weniger als im dritten Vierteljahr 2016 (damals: 7 718 Fälle). Die voraussichtlichen Forderungen (d. h. alle Forderungen, die von den Gläubigern bei den Amtsgerichten angemeldet und IT.NRW bis zum Zeitpunkt der Statistikerstellung übermittelt wurden) summierten sich von Juli bis September dieses Jahres auf 4,4 Milliarden Euro. Das waren mehr als doppelt so hohe Forderungen wie im dritten Quartal 2016 (damals: 2,1 Milliarden Euro).

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ging um 7,8 Prozent zurück. Während im dritten Quartal 2016 noch 1 650 Unternehmen einen Antrag auf Insolvenzeröffnung gestellt hatten, waren es von Juli bis September 2017 nur noch 1 522. Der niedrigeren Zahl an Verfahren standen jedoch höhere voraussichtliche Forderungen gegenüber: Diese waren mit 4,0 Milliarden Euro anderthalbmal so hoch wie im dritten Vierteljahr 2016 (damals: 1,7 Milliarden Euro). Zum Zeitpunkt der Antragstellung waren von der drohenden Insolvenz 9 676 Beschäftigte betroffen. Dabei ist zu beachten, dass IT.NRW nicht zu allen Insolvenzverfahren Angaben über die Zahl der davon betroffenen Beschäftigten übermittelt werden.

Ferner beantragten 5 733 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei handelte es sich in 4 682 Fällen um Verbraucherinsolvenzen (dazu zählen Arbeitnehmer, Rentner oder Erwerbslose); das waren 6,7 Prozent weniger als im dritten Quartal 2016 (damals: 5 016 Fälle).

Wie die Statistiker weiter mitteilen, war die Zahl der Insolvenzen in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 mit 21 319 um 7,4 Prozent niedriger als im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2016 (damals: 23 018 Fälle). Dabei war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen mit 4 462 um 12,1 Prozent und die der Verbraucherinsolvenzen mit 13 784 um 8,3 Prozent niedriger als von Januar bis September 2016. Die voraussichtlichen Forderungen beliefen sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 auf 7,2 Milliarden Euro (+0,4 Prozent). (IT.NRW)

(337 / 17) Düsseldorf, den 06. Dezember 2017