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NRW-Industrie: Umsätze im ersten Halbjahr 2017 um 5,8 Prozent gestiegen

Düsseldorf (IT.NRW). Die nordrhein-westfälischen Industriebetriebe erwirtschafteten in den ersten sechs Monaten diesen Jahres einen Umsatz von 159,7 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, entsprach das einem Anstieg von 5,8 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2016. Die Inlandsumsätze stiegen dabei um 5,0 Prozent, die Umsätze des Auslandsgeschäfts um 6,8 Prozent.

Den größten Anteil am Gesamtumsatz hatte im ersten Halbjahr die Herstellung von Chemischen Erzeugnissen (21,3 Mrd. Euro Umsatz; +4,0 Prozent gegenüber 2016), gefolgt vom Maschinenbau (20,6 Mrd. Euro; +4,8 Prozent) und der Metallerzeugung und -bearbeitung (20,0 Mrd. Euro; +16,4 Prozent). Weitere wichtige Wirtschaftszweige in NRW waren die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (17,1 Mrd. Euro; −1,2 Prozent), die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (15,5 Mrd. Euro; +6,1 Prozent) sowie die Herstellung von Metallerzeugnissen (14,3 Mrd. Euro; +4,7 Prozent).

In den ersten sechs Monaten des Jahres beschäftigten die 5 119 erfassten Industriebetriebe in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 1 063 782 Personen; das waren 5 958 (+0,6 Prozent) mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Beschäftigungsstärkste Branche war – wie im ersten Halbjahr 2016 – der Maschinenbau mit 176 049 Personen (−1 835 Beschäftigte). 138 876 Personen (+77 Beschäftigte) waren im Bereich der Herstellung von Metallerzeugnissen und 101 540 (−963 Beschäftigte) in der Metallerzeugung und -bearbeitung beschäftigt.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes und des Bergbaus sowie der Gewinnung von Steinen und Erden mit 50 und mehr tätigen Personen. Kleinere Betriebe werden nur einmal jährlich befragt.(IT.NRW)

(216 / 17) Düsseldorf, den 11. August 2017