Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - NRW: Beschäftigte im Gesundheitswesen erzielten 2013 überdurchschnittlich hohe Verdienste

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NRW: Beschäftigte im Gesundheitswesen erzielten 2013 überdurchschnittlich hohe Verdienste

Düsseldorf (IT.NRW). Im Gesundheitswesen Nordrhein-Westfalens erzielten Vollzeitbeschäftigte im Jahr 2013 einen durchschnittlichen Bruttojahresverdienst von 50 869 Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich der vom 24. bis 27. September 2014 in Düsseldorf stattfindenden Messe „REHACARE International” mitteilt, lagen die Verdienste in Krankenhäusern, Arzt- und Zahnarztpraxen um 9,4 Prozent über dem Durchschnittswert des Dienstleistungsbereiches und 7,4 Prozent über dem der Gesamtwirtschaft (47 352 Euro).

Durchschnittliche Bruttojahresverdienste1) in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2013
Wirtschaftsabschnitte
(WZ 2008)
Vollzeit-
beschäftigte
Teilzeit-
beschäftigte
geringfügig
Beschäftigte
1) laufende Bezüge inkl. Sonderzahlungen
  Gesundheits- und Sozialwesen 46 836 € 23 602 € 3 998 €
    Gesundheitswesen 50 869 € 25 847 € 3 933 €
    Heime 39 218 € 21 886 € 3 944 €
    Sozialwesen 37 920 € 21 373 € 4 082 €
  Dienstleistungen 46 495 € 22 668 € 3 722 €
Gesamtwirtschaft 47 352 € 22 921 € 3 753 €

Auch im Vergleich zu den beiden anderen Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens verzeichneten Beschäftigte des Gesundheitswesens in NRW höhere Einkommen: Vollzeitbeschäftigte, die Kinder, Kranke, Pflegebedürftige oder ältere Menschen in Heimen betreuen, erzielten 2013 ein Durchschnittseinkommen von 39 218 Euro pro Jahr; im Sozialwesen waren es 37 920 Euro und damit rund ein Viertel (25,5 Prozent) weniger als im Gesundheitswesen. Teilzeitbeschäftige verdienten mit 25 847 Euro im Gesundheitswesen im Schnitt mehr als ihre Kolleginnen und Kollegen in Heimen oder im Sozialwesen. Geringfügig Beschäftigte im Gesundheitswesen erzielten hingegen mit jährlich 3 933 Euro niedrigere Einkommen als geringfügig Beschäftige in Heimen oder im Sozialwesen. (IT.NRW)

(265 / 14) Düsseldorf, den 23. September 2014