Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - NRW: Verfügbares Einkommen je Einwohner bei 19 682 Euro

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NRW: Verfügbares Einkommen je Einwohner bei 19 682 Euro

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2009 verfügte jeder Einwohner in Nordrhein-Westfalen rein rechnerisch über ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 19 682 Euro. Wie Information und Technik als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das nominal 193 Euro weniger als ein Jahr zuvor. Mit 47 023 Euro wies Schalksmühle im Märkischen Kreis rein rechnerisch das höchste verfügbare Einkommen je Einwohner aller 396 Städte und Gemeinden in NRW auf. Attendorn im Kreis Olpe (36 517 Euro) und Blomberg im Kreis Lippe (35 834 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Am unteren Ende der Skala rangierten Selfkant im Kreis Heinsberg (13 978 Euro) und Kranenburg im Kreis Kleve (13 995 Euro).

Ingesamt belief sich das verfügbare Einkommen 2009 in Nordrhein- Westfalen auf rund 352,2 Milliarden Euro. Unter den Städten und Gemeinden des Landes erreichten die beiden Städte Köln (20,2 Milliarden Euro) und Düsseldorf (13,2 Mrd. Euro) die höchsten Einkommenssummen. Damit verfügte jede(r) Einwohner(in) Kölns statistisch gesehen über 20 298 Euro. In der Landeshauptstadt lag dieser Wert durchschnittlich bei 22 520 Euro. In den meisten Städten und Gemeinden war das verfügbare Einkommen im Jahr 2009 niedriger als 2008. Die allgemeine wirtschaftliche Abwärtsentwicklung im Jahr 2009 trug maßgeblich zu dieser Entwicklung bei. Die größten Rückgänge waren in Straelen im Kreis Kleve (−6,2 Prozent) und in Schalksmühle (−5,8 Prozent) zu verzeichnen. Dagegen stellten die Statistiker in Windeck im Rhein-Sieg-Kreis (+2,1 Prozent) und in Jüchen im Rhein-Kreis Neuss (+2,0 Prozent) die höchsten Zuwächse beim verfügbaren Einkommen fest.

Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker die Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt und Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen), die den privaten Haushalten nach der sog. Einkommensumverteilung, also abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen, durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht. Unterschiede des Einkommens auf Gemeindeebene erklären sich überwiegend durch die unterschiedlichen Gewichte der drei Einkommensarten „empfangenes Arbeitsnehmerentgelt“, „unternehmerische Tätigkeit“ (Betriebsüberschuss/Selbstständigeneinkommen) und „Vermögenseinkommen am Primäreinkommen“. Das verfügbare Einkommen ist als Indikator für die finanziellen Verhältnisse der Bevölkerung in der jeweiligen Gemeinde zu verstehen und ermöglicht mittelbar Aussagen zur lokalen Kaufkraft, wobei die regionale Preisentwicklung unberücksichtigt bleibt. (IT.NRW)

(171 / 11) Düsseldorf, den 29. August 2011

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