Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - Arbeitskosten in NRW knapp unter dem westdeutschen Durchschnitt

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Arbeitskosten in NRW knapp unter dem westdeutschen Durchschnitt

Düsseldorf (IT.NRW). Aktuellen Ergebnissen der EU- Arbeitskostenerhebung von 2008 zufolge beliefen sich die durchschnittlichen Arbeitskosten im Produzierenden Gewerbe NRWs auf 33,01 Euro und im Dienstleistungssektor auf 27,26 Euro je geleisteter Arbeitsstunde. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, ergab sich für beide Wirtschaftssektoren zusammen ein Durchschnittswert von 29,09 Euro, der damit um 0,5 Prozent unter dem Durchschnitt der westdeutschen Bundesländer (29,25 Euro) lag. Da die Arbeitskosten in den neuen Bundesländern (21,09 Euro) nur rund 72 Prozent des Westniveaus erreichten, lagen sie in NRW um 3,6 Prozent über dem gesamten Bundesdurchschnitt (28,09 Euro).

Nettoarbeitskosten in Nordrhein-Westfalen 2008
Wirtschaftszweig (WZ 2008) in Euro je geleistete
Arbeitsstunde
  Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden 39,58
  Verarbeitendes Gewerbe 33,46
  Energieversorgung 46,24
  Baugewerbe 24,13
Produzierendes Gewerbe zusammen 33,01
  Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kfz 24,79
  Gastgewerbe 13,96
  Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen 40,92
  Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung 30,85
  Erziehung und Unterricht 32,09
  Gesundheits- und Sozialwesen 24,47
Dienstleistungsbereich zusammen 27,26
Produzierendes Gewerbe
  und Dienstleistungsbereich insgesamt
29,09

Bei den vorliegenden Daten handelt es sich um erste Ergebnisse der alle vier Jahre nach europaweit einheitlichen Standards durchzuführenden Arbeitskostenerhebung, in der die Höhe und Struktur der Arbeitskosten in den Wirtschaftsbereichen des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsbereichs ermittelt werden. Die Ergebnisse sind mit denen früherer Veröffentlichungen nur eingeschränkt vergleichbar, da hier erstmals – den internationalen Anforderungen entsprechend – die produktiven Beiträge der Auszubildenden und Lohnsubventionen einbezogen wurden. (IT.NRW)

(123 / 10) Düsseldorf, den 28. Juli 2010