Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - Entstehung

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Entstehung

Der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) ist mit seinen ca. 2.000 Beschäftigten IT-Dienstleister für die nordrhein-westfälische Landesverwaltung und amtliche Statistikstelle des Landes.

Der Ursprung von IT.NRW geht zurück bis ins Jahr 1948, dem Gründungsjahr des statistischen Landesamtes. Im Jahre 1950 wurde erstmalig das Statistische Jahrbuch herausgegeben. Schwerpunkt damals war der Bereich Bevölkerungsstatistik mit Ergebnissen der Volks- und Berufszählung von 1946, der Flüchtlingszählung von 1947 sowie der Flüchtlingsberufszählung von 1949.

Die Geschichte des Hauses spiegelt die Entwicklung und zunehmende Bedeutung der Informationstechnik gerade auch für die Aufgaben der Statistik wider. Sie zeigt aber auch, dass mit der Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten der Informationstechnik und mit ihrer steigenden wirtschaftlichen Bedeutung auch immer wieder eine Neuorientierung im Bereich der Organisationsformen verbunden war.

1974 wurde das Statistische Landesamt durch das „Gesetz über die Organisation der automatisierten Datenverarbeitung in Nordrhein-Westfalen“ zum Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik (LDS NRW). Im Interesse einer stärkeren Kostentransparenz wurde die Landesbehörde im Jahre 2001 in einen Landesbetrieb überführt.

Im Rahmen der Neuorganisation der Informationstechnik in der Landesverwaltung wurden die IT-Ressourcen des Landes gebündelt, um die heterogene IT-Landschaft zu vereinheitlichen. Aus diesem Grund wurden zum 01.01.2009 durch die Zusammenführung des ehemaligen LDS NRW mit den Gemeinsamen Gebietsrechenzentren (GGRZ) Hagen, Köln und Münster der neue Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen errichtet. Der Konsolidierungsprozess der Landesverwaltung im IT-Bereich ist noch nicht abgeschlossen: Seit Anfang 2011 werden schrittweise über 200 IT-Fachverfahren der Landesverwaltung in den zentralen Rechenzentrumsbetrieb bei IT.NRW übernommen.

IT.NRW erbringt seine Dienstleistungen an sechs Standorten in Nordrhein-Westfalen: Düsseldorf, Hagen, Köln, Münster, Oberhausen und Paderborn.

Die Kernaufgaben des Landesbetriebs liegen heute in den Bereichen der Informationstechnik und Statistik.

  • Moderne Informationstechnik ist für die Wahrnehmung der Aufgaben des Landes Nordrhein-Westfalen eine unverzichtbare Ressource. Alle Bereiche der Landesverwaltung, ob Umwelt-, Sozial- oder Finanzverwaltung, ob Justiz oder Polizei, sind zur wirtschaftlichen und bürgerfreundlichen Erledigung ihrer Aufgaben zwingend auf eine moderne und zukunftsfähige Informations- und Kommunikationstechnik angewiesen.
  • Statistische Informationen sind ein wesentliches Element der informationellen Infrastruktur und wichtiger Bestandteil unserer demokratischen Gesellschaft. Statistische Informationen schaffen Transparenz für die Bürgerinnen und Bürger, Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Sie ermöglichen den Nutzern, Zusammenhänge und Entwicklungen zu erkennen, nachhaltige Entscheidungen auf einer fundierten Basis zu treffen und den Erfolg der Entscheidungen zu messen.

Um den wachsenden Anforderungen von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bevölkerung an die Verfügbarkeit moderner Informationstechnik und qualitativ hochwertiger statistischer Informationen auch in Zukunft gerecht zu werden, wandelt sich IT.NRW derzeit von einer klassischen Linienorganisation hin zu einem zentralen und konsequent prozessorientierten Dienstleister für Informationstechnik und Statistik.