Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011

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Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011

Regionaldaten Nordrhein-Westfalen
Hier finden Sie vorgefertigte Tabellen für die Kreise und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen.

Ergebnisse der Bevölkerungsfortschreibung auf Basis des Zensus 2011 für die kreisfreien Städte, Kreise und kreisangehörigen Städte und Gemeinden NRWs.

Hinweise

Regierungsbezirk Düsseldorf

Regierungsbezirk Köln

Regierungsbezirk Münster

Regierungsbezirk Detmold

Regierungsbezirk Arnsberg

Hinweise:

Für die sechs Kommunen, deren Einwohnerzahl für den 31.12.2016 in den Tabellen nicht ausgewiesen wurde, ist das vorliegende Ergebnis, das u. a. auf Basis der von den Meldebehörden erhaltenen Nachrichten ermittelt wurde, unplausibel. Daher ist auch die Genauigkeit der Ergebnisse der übergeordneten Verwaltungsbezirke eingeschränkt. Die Gründe hierfür liegen offenbar in der melderechtlichen Behandlung von Schutzsuchenden. Die Unstimmigkeiten konnten bisher noch nicht abschließend aufgelöst werden.

Ab dem Berichtsjahr 2016 sind die Ergebnisse der Wanderungsstatistik sowie die Entwicklung des Bevölkerungsstandes aufgrund folgender methodischer Änderungen und technischer Weiterentwicklungen nur bedingt mit den Vorjahreswerten vergleichbar:

  • Seit dem 1.1.2016 werden Zu- und Fortzüge von Deutschen von bzw. nach „Unbekannt/ohne Angabe” in der Wanderungsstatistik verbucht. Zuvor blieben sie in der Wanderungsstatistik und damit auch in der Bevölkerungsfortschreibung unberücksichtigt. Zu- und Fortzüge von bzw. nach Unbekannt zählen als Außenwanderungsfälle. Dabei werden Personen, die zuvor nach Unbekannt abgemeldet waren und sich wieder anmelden, statistisch als Zuzug von Unbekannt nur dann verarbeitet, wenn die vorherige Abmeldung nach Unbekannt in die Statistik eingegangen ist (d. h. ab 2016 stattfand). Da im Gegenzug alle Abmeldungen von Deutschen nach unbekannt ohne Einschränkung berücksichtigt wurden, wird eine zu niedrige Zahl von Anmeldungen von Unbekannt in Verhältnis zu den Abmeldungen nach Unbekannt und somit eine erhöhte Nettoabwanderung von deutschen Personen nachgewiesen.
  • Aufgrund der Umstellung der Wanderungsstatistik auf ein neues Liefer- und Aufbereitungsverfahren wurden alle im Zeitraum Januar 2016 bis Mai 2017 an die Statistik gemeldeten Zu- und Fortzüge mit einem Zu- bzw. Fortzugsdatum in 2015 oder 2016 in der Regel in dem Berichtsmonat entsprechend ihrem Ereignisdatum (entspricht Datum des Zuzugs, Wegzugs, oder Wohnungsstatuswechsels) verarbeitet. Zuvor wurden nur die in einem Monat von den Meldebehörden erfassten und nach Monatsende an die Statistik gemeldeten Zu- und Fortzüge berücksichtigt. Das veränderte Vorgehen führt zu einem ‚Vorzieheffekt‘, bei dem ein Teil der Wanderungsfälle früher als sonst üblich berücksichtigt wird. So wurde beispielsweise eine Fortzugsmeldung ins Ausland mit einem Ereignisdatum im März 2016, welche im Februar 2017 an die Statistik gemeldet wurde, noch im Berichtsmonat März 2016 berücksichtigt, anstatt wie bisher im Januar 2017.
  • In den Ergebnissen der Wanderungsstatistik ab 2016 werden nur Zu- und Fortzüge mit Zu- bzw. Fortzugsdatum im Berichtsjahr oder im Vorjahr berücksichtigt. Zuvor wurden auch weiter zurückliegende Zu- und Fortzüge berücksichtigt, sofern sie nach dem Stichtag des Zensus 2011 stattgefunden haben. Diese weiter zurückliegenden Zu- und Fortzüge fließen nunmehr nur noch in die Bevölkerungsfortschreibung ein.

Die Ergebnisse 2016 enthalten Nacherfassungen der Zuwanderung von bereits 2015 nach Deutschland eingereisten Schutzsuchenden, die melderechtlich erst 2016 erfasst wurden. Die Zahl der Nacherfassungen wird bundesweit auf ca. 90 000 Zuzüge geschätzt. Diese Schätzung basiert auf Auswertungen der Staatsangehörigkeiten mit einem hohen Anteil von Schutzsuchenden (Syrien, Afghanistan, Irak, Iran, Pakistan, Eritrea, Somalia, Nigeria, zudem ungeklärte Staatsangehörigkeit). Bereinigungen der Melderegister für bisher in Erstaufnahmeeinrichtungen gemeldete, jedoch zwischenzeitlich in andere Kommunen fortgezogene Schutzsuchende sind in den Ergebnissen 2016 berücksichtigt, sofern die Bereinigungen bis Mai 2017 erfolgt sind.

In Zusammenhang mit der melderechtlichen Erfassung von Schutzsuchenden wurden Unstimmigkeiten festgestellt. Hinter den Unstimmigkeiten werden latente Probleme bei der Durchführung des Rückmeldeverfahrens im Meldewesen sowie in der Datenübermittlung der Meldebehörden an die Statistik vermutet. Da die Möglichkeiten einer Bereinigung dieser Unstimmigkeiten von Seiten der Statistik u. a. aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen begrenzt sind, ist die Genauigkeit der Erfassung der Schutzsuchenden in den Bewegungs- und Bestandsdaten eingeschränkt.