Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - NRW: 2017 wurden 19 Prozent weniger Gebäude abgerissen oder umgenutzt als im Vorjahr

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NRW: 2017 wurden 19 Prozent weniger Gebäude abgerissen oder umgenutzt als im Vorjahr

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2017 wurden von den nordrhein-westfälischen Bauämtern 3 545 Gebäude als sog. Bauabgang (Abriss oder Umnutzung von Gebäuden) gemeldet; das waren 19,0 Prozent weniger als im Jahr zuvor (2016: 4 376 Gebäude). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, handelte es sich 2017 bei nahezu einem Drittel der Fälle um ältere Gebäude, die zwischen 1949 und 1978 errichtet worden waren (1 148 Gebäude bzw. 32,4 Prozent aller Bauabgänge).

Bei etwa zwei Dritteln der Bauabgänge (2 290 bzw. 64,6 Prozent) war der Grund für den Abriss die Errichtung eines neuen Gebäudes (−18,8 Prozent gegenüber 2016). Bei 520 Gebäuden (14,7 Prozent) waren Nutzungsänderungen mit damit einhergehenden Baumaßnahmen die Ursache für den Bauabgang; das waren 29,0 Prozent weniger als 2016. In 418 Fällen handelte es sich um Nichtwohngebäude, die zu Wohngebäuden umgewandelt wurden (−31,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Abrisse von Häusern durch außergewöhnliche Ereignisse (wie z. B. Brandschäden) waren zwar doppelt so häufig wie ein Jahr zuvor (+53,7 Prozent), sie waren aber absolut gesehen eher selten ursächlich für den Abriss eines Hauses (146 Gebäude oder 4,1 Prozent).

Mit einem Anteil von 91,1 Prozent entfiel das Gros der Abgänge auf den Abriss oder die Umnutzung kompletter Gebäude. In der Statistik der Bauabgänge werden neben dem Abbruch von Häusern auch genehmigungspflichtige Teilabrisse oder Nutzungsänderungen (Wohnraum wird zu Gewerbefläche oder umgekehrt) betrachtet. Außerdem fließen in die Statistik schadensbedingte Abgänge (etwa bei Brand, Überschwemmung oder Einsturz) sowie bauaufsichtliche Maßnahmen (z. B. Schließungen wegen Einsturzgefahr) ein. (IT.NRW)

(160 / 18) Düsseldorf, den 13. Juni 2018