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NRW-Industrie steigerte die Süßwarenproduktion im Jahr 2016 um zwei Prozent

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2016 wurden in Nordrhein-Westfalen in 43 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes 723 000 Tonnen Süßwaren (ohne Dauerbackwaren) im Wert von 2,8 Milliarden Euro hergestellt. Mit dieser Menge hätte jeder Einwohner des Landes rein rechnerisch täglich 111 Gramm Süßwaren vernaschen können. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes aus Anlass der am 28. Januar begonnenen internationalen Süßwaren-Messe (ISM in Köln) mitteilt, war die Produktionsmenge um 2,0 Prozent höher als 2015; der Absatzwert stieg gegenüber dem Vorjahr um 3,7 Prozent. Über zwei Drittel (69 Prozent) der in Nordrhein-Westfalen produzierten Süßwaren wurden in Betrieben der Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln hergestellt. Bundesweit wurden 2016 Süßwaren im Wert von 8,6 Milliarden Euro (+2,0 Prozent) erzeugt; ein Drittel (33,1 Prozent) davon entfiel auf nordrhein-westfälische Betriebe.

Von der gesamten Süßwarenproduktion des Jahres 2016 entfielen 388 000 Tonnen (+3,5 Prozent gegenüber 2015) auf Süßwaren ohne Kakaogehalt (einschl. weißer Schokolade) im Wert von einer Milliarde Euro (+3,7 Prozent). Darunter befanden sich auch 239 000 Tonnen (+4,6 Prozent) Dragees, Gummibonbons und Gelee-Erzeugnisse mit einem Absatzwert von 497 Millionen Euro (+6,4 Prozent). Ferner wurden 288 000 Tonnen (+0,5 Prozent) Schokolade u. a. kakaohaltige Lebensmittelzubereitungen (in Gebinden bis zu zwei Kilogramm) im Wert von 1,7 Milliarden Euro (+4,1 Prozent) produziert. Hierzu zählten u. a. 51 000 Tonnen (+9,9 Prozent) Pralinen (mit und ohne Alkohol) im Wert von 441 Millionen Euro (+11,7 Prozent).

Von Januar bis September 2017 stellten 43 nordrhein-westfälische Betriebe 535 000 Tonnen Süßwaren (−0,2 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum) mit einem Absatzwert von 2,1 Milliarden Euro (+4,1 Prozent) her.

Die Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten. (IT.NRW)

(018 / 18) Düsseldorf, den 26. Januar 2018