Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - 2016 wurden in NRW fast zehn Prozent weniger Landesbeamte und Richter als 2015 in den Ruhestand versetzt

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2016 wurden in NRW fast zehn Prozent weniger Landesbeamte und Richter als 2015 in den Ruhestand versetzt

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2016 wechselten 9 900 vormals im Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen stehende Personen im Beamtenstatus und Richteramt in den Ruhestand. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 9,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Nahezu ein Viertel (23,0 Prozent) der 2016 in den Ruhestand gewechselten Beamten und Richter schied mit Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem aktiven Erwerbsleben aus. 13,7 Prozent wurden auf eigenen Antrag aufgrund einer Schwerbehinderung (Mindestaltersgrenze: 60 Jahre) und 11,0 Prozent wegen Dienstunfähigkeit pensioniert. 43,1 Prozent der neu pensionierten Personen wurden auf eigenen Antrag nach dem 63. Lebensjahr (jedoch vor Erreichen der Regelaltersgrenze) und 9,0 Prozent aufgrund der z. B. im Polizei- und Justizvollzugsdienst geltenden besonderen Altersgrenze in den Ruhestand versetzt.

Mit 68,3 Prozent bildeten die 6 800 Lehrkräfte in NRW die größte Gruppe der 2016 neu hinzugekommenen Ruhegehaltsempfänger. 54,8 Prozent der vormals verbeamteten Lehrkräfte wechselten auf eigenen Antrag mit dem 63. Lebensjahr in den Ruhestand. 23 Prozent der pensionierten Lehrkräfte schieden mit Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem Dienst aus. Von den im letzten Jahr pensionierten Lehrkräften schieden 12,7 Prozent auf eigenen Antrag wegen einer Schwerbehinderung und 9,5 Prozent vorzeitig wegen Dienstunfähigkeit aus dem aktiven Dienst aus.

Die Zahl der Ruhegehaltsempfänger in Nordrhein-Westfalen erhöhte sich zum 31. Dezember 2016 auf 160 600. Außerdem erhielten 35 100 Personen Witwen- bzw. Witwergeld und 2 600 Waisengeld.

Die Statistiker weisen darauf hin, dass zur Sicherstellung der Geheimhaltung seit dem Jahr 2014 jeder Wert auf ein Vielfaches von fünf auf- oder abgerundet wird. Dieses Rundungsverfahren führt zu einem geringen Informationsverlust. (IT.NRW)

(335 / 17) Düsseldorf, den 04. Dezember 2017