Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - Mehr als jede(r) Vierte in NRW mit Hochschul- oder Fachschulabschluss

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Mehr als jede(r) Vierte in NRW mit Hochschul- oder Fachschulabschluss

Düsseldorf (IT.NRW). 26 Prozent der 25- bis 64-Jährigen besaßen 2016 in Nordrhein-Westfalen einen Hochschul- oder Fachschulabschluss. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, lag der Anteil der Personen mit Hochschul- oder Fachschulabschluss sowohl in NRW als auch in Deutschland (28 Prozent) unter dem OECD-Mittel von 37 Prozent. Der Anteil der 25- bis 64-Jährigen in NRW, die 2016 das Abitur oder einen Lehr- bzw. Berufsfachschulabschluss besaßen, war mit 56 Prozent höher als im OECD-Mittel (44 Prozent), aber niedriger als in Deutschland (58 Prozent). Diese und weitere interessante Daten zur Bildungssituation enthält die neue Publikation „Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich”, die unter https://webshop.it.nrw.de/qsearch.php?keyword=B52 kostenlos heruntergeladen werden kann. Die Publikation knüpft direkt an den am 12. September 2017 von der OECD veröffentlichten Datenreport „Bildung auf einen Blick” an. Der diesjährige Bericht legt einen Schwerpunkt auf Abschlüsse im tertiären Bildungsbereich an Hochschulen und Fachschulen. Hier einige ausgewählte NRW-Ergebnisse:

  • Der Anteil der Bevölkerung mit Abschluss im tertiären Bildungsbereich lag 2016 in NRW bei den 35- bis 44-Jährigen mit 28 Prozent um vier Prozentpunkte über dem bei den 55- bis 64-Jährigen (24 Prozent).
  • Ähnlich wie in Deutschland hatten in NRW 2016 mehr Männer (29 Prozent) als Frauen (23 Prozent) im Alter von 25 bis 64 Jahren einen Abschluss im tertiären Bildungsbereich. Dies ist vor allem auf höhere Anteile bei älteren Männern zurückzuführen. Dagegen verfügten 25- bis 34-jährige Frauen mit 29 Prozent häufiger über einen Abschluss im Tertiärbereich als gleichaltrige Männer (27 Prozent).
  • Die meisten Abschlüsse im Tertiärbereich wurden im Jahr 2015 in NRW mit 29 Prozent in der Fächergruppe „Wirtschaft, Verwaltung und Recht” erworben. NRW lag damit sowohl über dem bundesweiten (23 Prozent) als auch über dem OECD-Durchschnitt (25 Prozent). In NRW schlossen mehr Frauen (33 Prozent) als Männer (26 Prozent) diese Fächergruppe ab. Männliche Absolventen in NRW waren mit 34 Prozent am stärksten in der Fächergruppe „Ingenieurwesen, Verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe” vertreten; hier lag der Anteil der Absolventinnen bei acht Prozent.

Weitere vergleichende Ergebnisse auch zu anderen Bildungsbereichen sind der oben genannten Publikation zu entnehmen. Die Darstellung der Daten im Bericht basiert auf der internationalen Bildungsklassifikation ISCED 2011 (siehe Bericht S. 120 ff). Diese internationale Klassifikation unterscheidet sich von den für NRW und Deutschland genutzten Abgrenzungen. (IT.NRW)

(255 / 17) Düsseldorf, den 13. September 2017