Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - Zahl der Eheschließungen in NRW stieg 2015 um 3,3 Prozent auf 85 045

Seitennavigation

Hilfsnavigation und Suche

Bereichsnavigation

Hauptnavigation

 
Sie sind hier: Presse >> Pressemitteilungen (chronologisch) >> Archiv 2016 >> Zahl der Eheschließungen in NRW stieg 2015 um 3,3 Prozent auf 85 045

Inhaltsanfang

Zahl der Eheschließungen in NRW stieg 2015 um 3,3 Prozent auf 85 045

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2015 wurden in den nordrhein-westfälischen Standesämtern 85 045 Ehen geschlossen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 3,3 Prozent mehr als 2014 (damals: 82 322). Im Vergleich zum Jahr 2000 (damals: 97 508) waren das allerdings fast 13 Prozent und gegenüber dem Jahr 1990 (damals: 114 422) fast 26 Prozent weniger Eheschließungen.

Etwa 76 Prozent der im Jahr 2015 in Nordrhein-Westfalen standesamtlich getrauten Frauen und gut 75 Prozent der Männer waren vor der Eheschließung ledig; knapp ein Viertel (23 Prozent) war geschieden und gut ein Prozent der Frauen sowie knapp zwei Prozent der Männer waren verwitwet. Das Alter der Eheschließenden, die im vergangenen Jahr zum ersten Mal heirateten, lag bei Frauen im Durchschnitt bei 30,6 Jahren und bei Männern bei 33,1 Jahren. Gegenüber dem Jahr 2000 hat sich damit das Heiratsalter bei der ersten Eheschließung bei Frauen um 2,3 und bei Männern um 2,1 Jahre erhöht.

Bei knapp 84 Prozent der standesamtlichen Trauungen besaßen beide Eheleute die deutsche Staatsangehörigkeit. In 3,3 Prozent der Fälle wurden Ehen geschlossen, bei denen weder der Mann noch die Frau Deutsche waren. Deutsche Männer, die eine ausländische Partnerin heirateten, wählten am häufigsten eine türkische Frau, wie auch deutsche Frauen bei binationalen Eheschließungen am häufigsten einem Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit das Jawort gaben. (IT.NRW)

(179 / 16) Düsseldorf, den 11. Juli 2016