Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - NRW: Verfügbares Einkommen lag 2013 im Schnitt bei 20 571 Euro je Einwohner

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NRW: Verfügbares Einkommen lag 2013 im Schnitt bei 20 571 Euro je Einwohner

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2013 verfügte jeder Einwohner in Nordrhein-Westfalen rein rechnerisch über ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 20 571 Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 308 Euro mehr pro Einwohner als ein Jahr zuvor. Mit 41 627 Euro wies Attendorn im Kreis Olpe rein rechnerisch das höchste verfügbare Pro-Kopf-Einkommen aller 396 Städte und Gemeinden in NRW auf. Blomberg im Kreis Lippe (40 794 Euro) und Rödinghausen im Kreis Herford (38 818 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Am unteren Ende der Skala rangierten Kranenburg im Kreis Kleve (15 141 Euro), Augustdorf im Kreis Lippe (15 642 Euro) und Selfkant im Kreis Heinsberg (15 668 Euro).

Insgesamt belief sich das verfügbare Einkommen in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2013 auf rund 367,1 Milliarden Euro. Von den Städten und Gemeinden des Landes erreichten die beiden bevölkerungsreichsten Großstädte Köln (21,2 Milliarden Euro) und Düsseldorf (14,4 Mrd. Euro) die höchsten Einkommenssummen. Damit verfügte jeder Einwohner Kölns statistisch gesehen über 20 606 Euro und lag damit auf Platz 208 aller 396 Städte und Gemeinden des Landes. In der Landeshauptstadt lag das verfügbare Einkommen rein rechnerisch bei 23 970 Euro je Einwohner und damit auf Platz 56.

Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker die Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt und Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen), die den privaten Haushalten nach der sog. Einkommensumverteilung, also abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen, durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht. Es ist als Indikator für die finanziellen Verhältnisse der Bevölkerung der Gemeinden zu verstehen und ermöglicht mittelbar Aussagen zur lokalen Kaufkraft, wobei die regionale Preisentwicklung unberücksichtigt bleibt. (IT.NRW)

(297 / 15) Düsseldorf, den 24. November 2015

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