Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - 2014 zogen 13,5 Prozent mehr Menschen nach NRW als im Vorjahr

Seitennavigation

Hilfsnavigation und Suche

Bereichsnavigation

Hauptnavigation

 
Sie sind hier: Presse >> Pressemitteilungen (chronologisch) >> Archiv 2015 >> 2014 zogen 13,5 Prozent mehr Menschen nach NRW als im Vorjahr

Inhaltsanfang

2014 zogen 13,5 Prozent mehr Menschen nach NRW als im Vorjahr

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2014 sind etwa 434 000 Personen nach Nordrhein-Westfalen gezogen. Das waren 51 700 bzw. 13,5 Prozent mehr als im Jahr 2013. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, hatte es eine höhere Zuwanderungszahl (damals: 497 700) zuletzt im Jahr 1990 gegeben. 2014 haben 340 300 Personen NRW verlassen; das waren 22 700 Fortzüge bzw. 7,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit sind im vergangenen Jahr 93 600 Menschen mehr nach NRW gezogen als das Land verlassen haben. Der Wanderungsgewinn war damit nicht nur um 29 000 bzw. 45,0 Prozent höher als im Vorjahr, sondern auch der höchste Zuzugsüberschuss seit 1992 (damals: +161 200).

289 900 Personen zogen 2014 aus dem Ausland nach NRW; das waren 20,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (2013: 240 600). Damit wanderten so viele Menschen über die Bundesgrenze ein wie seit 1990 (damals: 335 600) nicht mehr. Die meisten Zugezogenen kamen aus den östlichen EU-Mitgliedsländern Polen (45 500), Rumänien (40 300) und Bulgarien (16 100). Es folgten Zuwanderer aus Italien (13 100) und Syrien (12 300). Dabei war der Anstieg der Zuzüge von Personen aus Syrien (+248,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr) mit Abstand am höchsten (2013: 3 500).

182 000 Personen meldeten sich 2014 von ihrem bisherigen Wohnort in NRW in das Ausland ab; das waren 14,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (2013: 159 300). Auch hier belegten die Zielländer Polen (31 000), Rumänien (28 100) und Bulgarien (9 800) die vorderen Plätze. Beliebtestes Auswanderungsland der Deutschen aus NRW war die Schweiz (2 400 Auswanderer), gefolgt von Großbritannien (2 000), den USA (2 000) und der Türkei (1 900).

Weitere 144 100 Personen zogen 2014 aus den anderen Bundesländern (2013: 141 700; +1,7 Prozent) nach Nordrhein-Westfalen: Die meisten kamen aus Niedersachsen (32 700), gefolgt von Baden-Württemberg (18 600) und Hessen (18 500). 158 300 NRW-Bürger zogen in ein anderes Bundesland: Am häufigsten wurde dabei ein neuer Wohnsitz in Niedersachsen (34 300), Bayern (20 600) und Baden-Württemberg (20 300) gewählt.

Aufgrund von fehlerhaften Datenlieferungen eines Berichtspflichtigen ist die Zahl der Zuzüge nicht exakt zu beziffern. (IT.NRW)

(208 / 15) Düsseldorf, den 21. August 2015

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie hier.