Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - In NRW starben 2011 knapp 6 300 Personen an Nierenerkrankungen

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In NRW starben 2011 knapp 6 300 Personen an Nierenerkrankungen

Düsseldorf (IT.NRW). 2011 starben in Nordrhein‑Westfalen 6 274 Personen an einer Nierenerkrankung; das waren 1,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Wie Information und Technik Nordrhein‑Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Weltnierentags (14.03.2013) mitteilt, waren 3,3 Prozent aller Todesfälle in NRW durch Nierenerkrankungen verursacht.

Zu den todesursächlichen Nierenerkrankungen zählten vorrangig die chronische Nierenkrankheit (26,6 Prozent), Urosepsen (23,3 Prozent) sowie Krebserkrankungen der Niere, des Nierenbeckens oder der Nebenniere (19,2 Prozent). Ein akutes Nierenversagen führte in 14,5 Prozent der Fälle zum Tod.

Obwohl 55 Prozent aller an Nierenerkrankungen Verstorbenen Frauen (3 481) waren, verstarben mehr Männer (707) als Frauen (500) an Nierenkrebs. Dabei gelten unter anderem Rauchen, Übergewicht und Bluthochdruck als Risikofaktoren für solche Krebserkrankungen.

Sechs an Nierenerkrankungen verstorbene Personen waren noch minderjährig. Im Schnitt lag das Alter der Verstorbenen bei 81 Jahren (Männer: 78 Jahre, Frauen: 83 Jahre). Die darunter an Nierenkrebs verstorbenen Männer und Frauen waren im Schnitt jeweils sechs Jahre jünger.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, verzeichnete Solingen mit 49 Fällen auf jeweils 100 000 Einwohner den höchsten Anteil der an Nierenerkrankungen Verstorbenen aller kreisfreien Städte und Kreise, die Stadt Bonn wies mit 24 Fällen je 100 000 Einwohner den niedrigsten Wert in NRW auf. Im Landesdurchschnitt verstarben 35 Personen je 100 000 Einwohner an Nierenerkrankungen (2010: 36 Personen je 100 000 Einwohner). (IT.NRW)

(052 / 13) Düsseldorf, den 13. März 2013

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