Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - NRW: Unterdurchschnittliche Verdienste der Arbeitnehmer/-innen im Gesundheits- und Sozialwesen

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NRW: Unterdurchschnittliche Verdienste der Arbeitnehmer/-innen im Gesundheits- und Sozialwesen

Düsseldorf (IT.NRW). Im Gesundheits- und Sozialwesen Nordrhein‑Westfalens erzielten Vollzeitbeschäftigte im Jahr 2011 einen durchschnittlichen Bruttojahresverdienst von 43 826 Euro. Wie Information und Technik Nordrhein‑Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich der vom 10. bis 13.Oktober 2012 in Düsseldorf stattfindenden Messe „REHACARE International” mitteilt, lagen damit ihre Einkommen um 2,5 Prozent unter dem Durchschnittswert im gesamten Dienstleistungsbereich (44 966 Euro).

Durchschnittliche Bruttojahresverdienste1) in Nordrhein‑Westfalen im Jahr 2011
Wirtschaftsabschnitte
(WZ 2008)
Vollzeit-
beschäftigte
Teilzeit-
beschäftigte
geringfügig
Beschäftigte
1) laufende Bezüge inkl. Sonderzahlungen
  Gesundheits- und Sozialwesen 43 826 € 22 172 € 3 806 €
    Gesundheitswesen 47 453 € 23 778 € 3 803 €
    Heime 37 666 € 20 853 € 3 932 €
    Sozialwesen 36 885 € 20 634 € 3 711 €
  Dienstleistungen 44 966 € 21 310 € 3 560 €
Gesamtwirtschaft 45 753 € 21 477 € 3 571 €

Innerhalb des Gesundheits- und Sozialwesens variierten die Bruttojahresverdienste: Arbeitnehmer(inne)n, die kranke, pflegebedürftige, ältere Menschen oder Kinder in Heimen betreuen, erhielten bei einer Vollzeitbeschäftigung durchschnittlich 37 666 Euro jährlich, im Sozialwesen waren es 36 885 Euro. Im Gesundheitswesen, also in Krankenhäusern, Arzt- und Zahnarztpraxen, erzielten Vollzeitbeschäftigte im Durchschnitt mit 47 453 Euro ca. 10 000 Euro mehr; damit lag in diesem Bereich das Durchschnittseinkommen sowohl über dem im Dienstleistungsbereich als auch über dem in der Gesamtwirtschaft.

Die durchschnittlichen Bruttojahresverdienste Teilzeitbeschäftigter im Gesundheits- und Sozialwesen lagen 2011 bei 22 172 Euro; geringfügig Beschäftigte erhielten im Schnitt 3 806 Euro pro Jahr. (IT.NRW)

(237 / 12) Düsseldorf, den 11. Oktober 2012