Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - Noch vier Wochen bis zum Zensus 2011: Was wollen die Statistiker wissen?

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Noch vier Wochen bis zum Zensus 2011: Was wollen die Statistiker wissen?

Düsseldorf (IT.NRW). In vier Wochen beginnt der Zensus 2011. Ab dem 9. Mai wird in Deutschland etwa jeder zehnte Haushalt im Rahmen einer Haushaltsstichprobe befragt, außerdem erhalten alle Gebäude- und Wohnungseigentümer einen Fragebogen. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) ist als Statistisches Landesamt für die Durchführung des Zensus 2011 im bevölkerungsreichsten Bundesland zuständig.

Wie die Statistiker mitteilen, wird damit zum ersten Mal in Deutschland eine Volkszählung als sog. registergestützter Zensus durchgeführt. Das bedeutet, dass vorhandene Verwaltungsdaten – z. B. Melde- und erwerbsstatistische Register – genutzt werden, um Informationen zur Einwohnerzahl und zur Erwerbsituation zu bekommen. Ergänzend sind Befragungen vorgesehen: Diese verbessern die Qualität der aus den Registerdaten ermittelten Ergebnisse und liefern zusätzliche Informationen, die nicht aus Registern gewonnen werden können. Mit dieser Haushaltebefragung werden in den Registern nicht vorhandene Informationen zum Bildungsstand sowie zur Lebens- und Erwerbssituation der Bevölkerung gewonnen. Sie ist aber auch für die Feststellung der amtlichen Einwohnerzahl relevant. Daneben erfolgt eine flächendeckende Befragung bei allen Gebäude- und Wohnungseigentümer(inne)n zur Gewinnung aussagekräftiger Daten zum Gebäude- und Wohnungsbestand und der Wohnsituation (Zahl der Personen, Wohnfläche, Zahl der Räume, Badausstattung) als Grundlage für Planungszwecke.

Beim Zensus 2011 werden ausschließlich Angaben erfasst, die vom Gesetzgeber für staatliche Planungs- und Steuerungszwecke als erforderlich erachtet werden. Im Gegensatz zu Daten, die im Internet oder im elektronischen Zahlungsverkehr anfallen, sind die beim Zensus 2011 nachgefragten Sachverhalte auf das Notwendigste beschränkt und werden als statistische Daten anonymisiert. Die Statistiker verweisen darauf, dass jede einzelne der erfragten Informationen strengsten Datenschutz- und Datensicherheitsbestimmungen unterliegt. Die statistischen Ämter des Bundes und der Länder geben keine Daten weiter, aus denen Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind. (IT.NRW)

(072/ 11) Düsseldorf, den 08. April 2011

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