Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - NRW: Verfügbares Einkommen je Einwohner bei 19 290 Euro

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NRW: Verfügbares Einkommen je Einwohner bei 19 290 Euro

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2007 verfügte jeder Einwohner in Nordrhein-Westfalen rein rechnerisch über ein durchschnittliches Einkommen von 19 290 Euro. Wie Information und Technik als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das nominal 306 Euro mehr als im Vorjahr. Mit 47 914 Euro wies die Stadt Attendorn im Kreis Olpe rein rechnerisch das höchste verfügbare Einkommen je Einwohner aller 396 Städte und Gemeinden in NRW auf. Schalksmühle im Märkischen Kreis (40 834 Euro) und Bad Honnef im Rhein-Sieg-Kreis (32 495 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Am unteren Ende der Skala rangierten Selfkant im Kreis Heinsberg (13 947 Euro) und Kranenburg im Kreis Kleve (13 974 Euro).

Ingesamt belief sich das verfügbare Einkommen 2007 in Nordrhein-Westfalen auf rund 347,5 Milliarden Euro. Mit 186,9 Milliarden Euro entfiel davon über die Hälfte (53,8 Prozent) auf die Regierungsbezirke Düsseldorf (102,5 Milliarden Euro) und Köln (84,4 Milliarden Euro). Für die beiden Städte Köln (19,7 Milliarden Euro) und Düsseldorf (12,8 Milliarden Euro) ermittelten die Statistiker die höchsten Einkommenssummen im Lande. Damit verfügte jede(r) Einwohner(in) Kölns statistisch gesehen über 19 850 Euro; in der Landeshauptstadt lag dieser Wert durchschnittlich bei 22 055 Euro.

Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker die Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt und Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen), die den privaten Haushalten nach der sog. Einkommensumverteilung, also abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen, durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht. Diskrepanzen des Einkommens auf Gemeindeebene erklären sich überwiegend durch die unterschiedlichen Gewichte der drei Einkommensarten „empfangenes Arbeitsnehmerentgelt“, „unternehmerische Tätigkeit“ (Betriebsüberschuss/Selbstständigeneinkommen) und „Vermögenseinkommen am Primäreinkommen“. Das verfügbare Einkommen ist als Indikator für die finanziellen Verhältnisse der Bevölkerung in der jeweiligen Gemeinde zu verstehen und ermöglicht mittelbar Aussagen zur lokalen Kaufkraft, wobei die regionale Preisentwicklung jedoch unberücksichtigt bleibt. (IT.NRW)

(096 / 09) Düsseldorf, den 06. Juli 2009

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