Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - NRW: Weniger Babys starben an „plötzlichem Kindstod“

Seitennavigation

Hilfsnavigation und Suche

Bereichsnavigation

Hauptnavigation

 
Sie sind hier: Presse >> Pressemitteilungen (chronologisch) >> Ausgewählte Meldungen 2007 >> NRW: Weniger Babys starben an „plötzlichem Kindstod“

Inhaltsanfang

NRW: Weniger Babys starben an „plötzlichem Kindstod“

Düsseldorf (LDS NRW). Im vergangenen Jahr starben in Nordrhein-Westfalen 1 015 Kinder unter 15 Jahren, 570 Jungen und 445 Mädchen. Das waren fünf Prozent weniger als im Jahr 2005. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW mitteilt, waren in 687 Fällen Babys (jünger als ein Jahr) betroffen. Jedes zweite (344) Kind in dieser Altersgruppe starb an Zuständen, die ihren Ursprung in der Perinatalperiode (Zeit um die Geburt) hatten. Angeborene Fehlbildungen, Deformitäten und Chromosomenanomalien führten in 171 Fällen zum Tode. Mit 97 Todesfällen durch den „plötzlichen Kindstod“ lag die Zahl für diese Todesursache erstmals unter 100 Fällen pro Jahr; im Jahr 2000 waren in NRW noch 164 Babys an plötzlichem Kindstod gestorben.

328 verstorbene Kinder waren zwischen einem und 14 Jahren alt. 72 von ihnen starben an Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems oder des Nervensystems; bösartige Neubildungen führten bei 62 zum Tode. 69 Kinder kamen durch nichtnatürliche Todesursachen (Verletzungen, Vergiftungen, Verkehrsunfälle usw.) ums Leben. (LDS NRW)

(218 / 07) Düsseldorf, den 13. Dezember 2007

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie hier.