Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - Korrektur: 3,0 Prozent mehr Unternehmenspleiten in NRW und 33,2 Prozent mehr Verbraucherinsolvenzen im Jahr 2006

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Korrektur: 3,0 Prozent mehr Unternehmenspleiten in NRW und 33,2 Prozent mehr Verbraucherinsolvenzen im Jahr 2006

Düsseldorf (LDS NRW). Im Jahr 2006 stellten 11 084 nordrhein-westfälische Unternehmen bei den Amtsgerichten des Landes einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, waren das 3,0 Prozent mehr als im Jahr 2005 (damals: 10 758 Unternehmensinsolvenzen). Dabei wurde in 7 857 Fällen ein Insolvenzverfahren eröffnet; in 3 227 Fällen musste die Eröffnung mangels Masse abgewiesen werden.

Neben den Unternehmen beantragten 23 934 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei wurde in 21 601 Fällen (+33,2 Prozent) ein Verbraucherinsolvenzverfahren für Personen, die nicht selbstständig tätig sind (z. B. Arbeitnehmer/innen, Rentner/innen, Arbeitslose), in Anspruch genommen. Dies ist die höchste in NRW festgestellte Zahl von Verbraucherinsolvenzen seit Einführung der Insolvenzrechtsreform im Jahr 1999.

Insgesamt lag die Zahl der Insolvenzverfahren in NRW im Jahr 2006 mit 35 018 um 19,0 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres (29 418); die Verfahren führten in der Summe zu Forderungen in Höhe von voraussichtlich fast 8,2 Milliarden Euro. (LDS NRW)

(034 / 07) Düsseldorf, den 27. Februar 2007 (korrigiert am 07. Februar 2008)

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