Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - SAP-Applikationen

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SAP-Applikationen

Auf Basis der SAP-Entwicklungsumgebung konzeptioniert, entwickelt und betreibt Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) Verfahren für verschiedene Ressorts der Landesverwaltung und der Kommunen. Darüber hinaus finden Neuentwicklungen in weiteren Projekten statt. Landesweit greifen alle Kreise und kreisfreien Städten, die Landschaftsverbände und Bezirksregierungen auf die von IT.NRW betriebenen Verfahren zu.

Basisverfahren

Übergreifende Programmfunktionen, die in mehreren Fachverfahren einsetzbar sind, werden als Basiskomponenten entwickelt. Hier sind vor allem die Aufgaben im Zusammenhang mit der Nutzung des zentralen Dokumentenmanagements, der Aktenverwaltung/Vorgangssteuerung, Einzahlungs- und Auszahlungskomponenten sowie Komponenten zum Bereich E-Government aufzuzählen.
Passend zu den SAP-Applikationen ist das Dokumenten-Management-System konzipiert und realisiert, welches alle Ausgangsdokumente der Applikationen aufnimmt. Zudem ist für die von IT.NRW entwickelten Applikationen eine Posteingangs-Lösung konzipiert und realisiert. Hierüber werden dezentral in den Kommunen Dokumente elektronisch erfasst (gescannt) und über eine zentrale hochverfügbare Scanserver-Lösung an das Dokumentenmanagement-System übergeben. Die zentrale Scan-Lösung wird in Kürze um eine Arbeitsplatzscan-Lösung ergänzt.

Zusammenarbeit

Die Entwicklung der Verfahren und den dazugehörenden Systemplattformen findet in engem Kontakt mit der Auftraggeberseite und den Leistungsempfängern statt. Umfangreiche Entwicklungs- und Rechenzentrumsaufgaben werden in Projektform durchgeführt. Zur Pflege und Wartung der Verfahren gibt es daher neben expliziten Projektsitzungen regelmäßige Clearingsitzungen zur Besprechung und Abstimmung von Programm- und Systemoptimierungen und gesetzlichen Änderungen.

Fachverfahren

Alle von IT.NRW konzeptionierten und entwickelten Fachverfahren auf Basis SAP werden dort zentral unter Nutzung von Windows-Terminalserverfarmen in Active-Directory-Strukturen gehostet. Als Host-Betriebssysteme werden ausschließlich Unix-Varianten eingesetzt, als Datenbanken Oracle und SAPDB. Die Daten dieser Systeme liegen in einer teilweise virtualisierten SAN-Infrastruktur und in mehreren Langzeitarchiven.

Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG)

Die Fachanwendung zum BEEG unterstützt die Bearbeitung von Anträgen nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz und wird in allen Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens eingesetzt.
Die Automation des Gesetzes sieht eine ganzheitliche Antragsbearbeitung vor. Eingegangene Anträge (Anträge, wie Formular) und Dokumente werden am Arbeitsplatz oder zentral gescannt; diese Scanlösung befindet sich bereits bei 20 Kommunen im Einsatz. Über das Informationssystem erhält der Sachbearbeiter jederzeit die Möglichkeit, sich über den Stand der Antragsbearbeitung incl. aller eingegangenen wie ausgegangenen Dokumente zu informieren. Angaben zu Zahlungen und etwaigen Forderungen sind ebenso hinterlegt wie komplette Zahlungsübersichten. Mit der Anwendung werden jährlich ca. 225 000 Erst- und Änderungsanträge erstellt.

NOVIS.NRW

Mit dem NeuOrdnungsVerfahrenInformationssystem NRW (NOVIS.NRW) stellt IT.NRW eine Software für eine integrierte Bearbeitung der in Projektform durchgeführten Neuordnungsverfahren von ländlichem Grundbesitz durch die Flurbereinigungsbehörden und die Teilnehmergemeinschaften hinsichtlich Planung, Finanzierung und Controlling zur Verfügung. Das Fachverfahren wird in Nordrhein-Westfalen im Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV) und in allen Bezirksregierungen eingesetzt. NOVIS.NRW umfasst ca. 850 Bodenordnungsverfahren zur Ordnung von 400 000 Hektar Land.

SGB IX

IT.NRW verbessert mit seinem IT-Verfahren zum SGB IX die Bearbeitung von Anträgen auf erstmalige bzw. weitere Feststellung des Grades der Behinderung sowie Merkzeichen zum Ausgleich von Nachteilen nach dem Sozialgesetzbuch XI – Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen. Die Antragsbearbeitung erfolgt mittels mehrerer elektronischer Vorgänge, die jeweils auf die Art der Antragstellung abstellen. Genutzt wird die Anwendung in allen Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens von ungefähr 1200 Nutzerinnen und Nutzern, die jährlich 450 000 elektronische Erst- und Änderungsanträge stellen.

ReMaN

Zur Unterstützung der Bearbeitung von Schadensersatzverfahren vielfältiger Art wird im Regresszentrum der Bezirksregierung Münster das Fachverfahren ReMaN eingesetzt. Der Umfang der Bearbeitung reicht von der ersten Anspruchsanmeldung über das Mahn- (einschließlich Online-Mahnantrag) sowie Klageverfahren bis zur Vollstreckung. Termin- und Forderungsverwaltung mit jederzeitiger Abfrageoption zum Verfahrensstand, eine umfangreiche Dokumentenauswahl und die automatische Generierung von Informationen aus der Datenbank sind ebenso selbstverständlich wie eine automatische Einnahmeverarbeitung und Zahlungsverrechnung sowie umfangreiche statistische Auswertungsmöglichkeiten.

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E-Mail: kit@it.nrw.de