Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - Einzelhandel (Messzahlen)

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Entwicklung von Umsatz und Beschäftigten
im Einzelhandel NRWs

Zum Einzelhandel gehören alle Unternehmen, deren wirtschaftliche Tätigkeit überwiegend darin besteht, Waren in eigenem Namen für eigene oder fremde Rechnung vorwiegend an private Haushalte zu verkaufen. Innerhalb des Einzelhandels werden die Unternehmen den Wirtschaftszweigen im wesentlichen nach der Zusammensetzung des Warensortiments zugeordnet.
Nicht enthalten ist die Wirtschaftsabteilung „Handel mit Kraftfahrzeugen; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen“; Ergebnisse finden Sie hier.
 
Siehe auch methodische Erläuterungen zu den Änderungen der Statistik ab Januar 2008.

 

Syste-
matik-
Nr.1)
Wirtschaftszweig Umsatz2) im Monatsdurchschnitt
(2005 = 100)
2009 20103)
nomi-
nal
real nomi-
nal
real
1) Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008)
2) nominal = in jeweiligen Preisen; real = in Preisen von 2005 
3) vorläufige Ergebnisse
47 Einzelhandel
 (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen)
97,8 95,8 101,4 97,9
    darunter
47.1   Einzelhandel mit Waren verschiedener Art
  (in Verkaufsräumen)
98,4 91,0 104,3 95,2
47.2   Facheinzelhandel mit Nahrungs-
  und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren
  (in Verkaufsräumen)
84,9 77,7 84,3 76,4
      darunter mit
47.22     Fleisch und Fleischwaren 94,9 87,4 90,8 83,3
47.25     Getränken 72,8 68,6 72,4 68,0
47.26     Tabakwaren 116,0 104,7 118,0 104,4
47.3   Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen
  (Tankstellen)
93,4 91,3 97,8 86,6
47.4   Einzelhandel mit Geräten der
  Informations- und Kommunikationstechnik
  (in Verkaufsräumen)
96,0 148,0 97,5 157,3
47.5   Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten,
  Textilien, Heimwerker- und
  Einrichtungsbedarf (in Verkaufsräumen)
100,9 96,9 100,1 95,6
      darunter (mit)
47.52     Metallwaren, Anstrichmitteln
    Bau- und Heimwerkerbedarf
105,4 97,5 104,5 95,3
47.54     elektrischen Haushaltsgeräten 83,9 89,2 85,7 91,6
47.59     Möbeln, Einrichtungsgegenständen,
    und sonstigem Hausrat
103,3 100,2 102,8 99,2
47.6   Einzelhandel mit Verlagsprodukten,
  Sportausrüstungen und Spielwaren
  (in Verkaufsräumen)
91,5 90,2 91,6 89,6
      darunter mit
47.61     Büchern 75,5 73,8 72,6 70,9
47.62     Zeitschriften, Zeitungen
    Schreibwaren und Bürobedarf
103,0 97,3 101,8 94,6
47.7   Einzelhandel mit sonstigen Gütern
  (in Verkaufsräumen)
100,2 99,0 102,4 100,3
      darunter (mit)
47.71     Bekleidung 101,7 101,3 104,3 103,1
47.72     Schuhen und Lederwaren 104,8 104,0 111,5 109,5
47.73     Apotheken 104,0 104,2 104,0 103,6
47.74     medizinischen und orTDopädischen Artikeln 93,8 95,2 95,5 96,3
47.9   Einzelhandel, nicht in Verkaufsräumen,
  an Verkaufsständen oder auf Märkten
93,7 93,0 103,5 96,6
      davon
47.91     Versand- und Internet-Einzelhandel 87,4 88,4 93,3 93,9
47.99     Sonstiger Einzelhandel,
    nicht in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen
    oder auf Märkten
101,4 99,6 116,1 100,9
 
47 – 02 Einzelhandel ohne Kfz-Handel
und Tankstellen
98,0 96,1 101,5 98,6

 

Syste-
matik-
Nr.1)
Wirtschaftszweig Beschäftigte im Monatsdurchschnitt
(2005 = 100)
2009 20102)
1) Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008)
2) vorläufige Ergebnisse
47 Einzelhandel
 (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen)
97,2 96,5
    darunter
47.1   Einzelhandel mit Waren verschiedener Art
  (in Verkaufsräumen)
97,7 96,0
47.2   Facheinzelhandel mit Nahrungs-
  und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren
  (in Verkaufsräumen)
92,8 92,0
      darunter mit
47.22     Fleisch und Fleischwaren 88,1 91,9
47.25     Getränken 81,0 80,9
47.26     Tabakwaren 105,0 104,9
47.3   Einzelhandel mit Motorenkraftstoffen
  (Tankstellen)
78,4 76,8
47.4   Einzelhandel mit Geräten der
  Informations- und Kommunikationstechnik
  (in Verkaufsräumen)
103,0 104,8
47.5   Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten,
  Textilien, Heimwerker- und
  Einrichtungsbedarf (in Verkaufsräumen)
101,7 101,5
      darunter (mit)
47.52     Metallwaren, Anstrichmitteln
    Bau- und Heimwerkerbedarf
111,4 111,3
47.54     elektrischen Haushaltsgeräten 89,8 90,3
47.59     Möbeln, Einrichtungsgegenständen,
    und sonstigem Hausrat
99,5 99,9
47.6   Einzelhandel mit Verlagsprodukten,
  Sportausrüstungen und Spielwaren
  (in Verkaufsräumen)
92,8 93,2
      darunter mit
47.61     Büchern 81,0 80,5
47.62     Zeitschriften, Zeitungen
    Schreibwaren und Bürobedarf
99,3 95,9
47.7   Einzelhandel mit sonstigen Gütern
  (in Verkaufsräumen)
101,7 101,7
      darunter (mit)
47.71     Bekleidung 102,4 104,1
47.72     Schuhen und Lederwaren 99,0 95,3
47.73     Apotheken 104,7 103,5
47.74     medizinischen und orthopädischen Artikeln 101,0 107,1
47.9   Einzelhandel, nicht in Verkaufsräumen,
  an Verkaufsständen oder auf Märkten
89,3 89,0
      davon
47.91     Versand- und Internet-Einzelhandel 86,7 86,3
47.99     Sonstiger Einzelhandel,
    nicht in Verkaufsräumen, an Verkaufsständen
    oder auf Märkten
94,1 94,0
 
47 – 02 Einzelhandel ohne Kfz-Handel
und Tankstellen
98,0 97,3

 

Änderungen ab Berichtsmonat Januar 2008
Grundlage der Erhebung ist eine repräsentative Stichprobe. Neu gegründete Unternehmen werden seit dem Berichtsmonat Januar 2007 durch jährliche, ebenfalls repräsentative Neuzugangsstichprobe berücksichtigt. Ab dem Berichtsmonat Januar 2008 werden folgende Maßnahmen wirksam, um die Qualität der monatlichen Handelsstatistik zu verbessern:

  • Die aktuelle Neuzugangsstichprobe bildet alle im Jahr 2005 neu gegründeten Handelsunternehmen ab.
  • Umsätze und Beschäftigtenzahlen der neu gegründeten Unternehmen gehen rückwirkend bis zum Januar 2007 in die Ergebnisse ein, um den Vergleich ab Berichtsmonat Januar 2008 gegenüber dem Vorjahresmonat zu gewährleisten.

Damit die früheren Ergebnisse trotz der Neuzugangsstichprobe vergleichbar sind, werden ab sofort verkettete Messzahlen veröffentlicht. Verkettung bedeutet hierbei, dass ein konstanter Faktor das Niveau der Messzahlenreihe 2008 an das der bisherigen Messzahlenreihe anpasst. Die aktuelle Konjunkturentwicklung bleibt dabei erhalten, Zeitreihen können besser analysiert werden.
Außerdem wird ein Teil des bisherigen Schätzverfahrens für fehlende Unternehmensmeldungen durch eine leistungsfähigere Methode ersetzt, die wirtschaftszweigspezifische, saisonale, kalendarische und regionale Einflüsse auf die Konjunkturentwicklung besser berücksichtigt.

Zuletzt aktualisiert: August 2011

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