Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - NRW: 10 135 Landesbeamte und Richter wurden 2014 in den Ruhestand versetzt

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NRW: 10 135 Landesbeamte und Richter wurden 2014 in den Ruhestand versetzt

Düsseldorf (IT.NRW). Rund 10 135 vormals im Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen stehende Beamte und Richter wechselten im Jahr 2014 in den Ruhestand. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 9,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (9 276). Knapp ein Drittel (32,3 Prozent) der 2014 in den Ruhestand gewechselten Beamten und Richter schied mit Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem aktiven Erwerbsleben aus. 11,6 Prozent wurden wegen Dienstunfähigkeit pensioniert und 13,4 Prozent wegen Erreichens einer früheren Altersgrenze, z. B. wegen einer Schwerbehinderung (Mindestaltersgrenze: 60 Jahre). 33,4 Prozent der neuen Pensionäre wurden auf eigenen Antrag nach dem 63. Lebensjahr (jedoch vor dem 65. Lebensjahr) und 9,2 Prozent aufgrund der im Polizei- und Justizvollzugsdienst geltenden besonderen Altersgrenze in den Ruhestand versetzt.

Mit 70,5 Prozent bildeten die 7 145 Lehrerinnen und Lehrer in NRW die größte Gruppe der 2014 neu hinzugekommenen Ruhegehaltsempfänger. Von den im letzten Jahr pensionierten Lehrern schieden 10,6 Prozent vorzeitig wegen Dienstunfähigkeit und 12,8 Prozent aufgrund von Schwerbehinderung aus dem aktiven Dienst aus. 41,9 Prozent der vormals im Schuldienst tätigen Beamten quittierte den Dienst auf eigenen Antrag mit dem 63. Lebensjahr. 34,7 Prozent der pensionierten Lehrer schieden mit Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem Dienst aus.

Die Zahl der Ruhegehaltsempfänger in Nordrhein-Westfalen erhöhte sich zum 31. Dezember 2014 auf rund 148 490. Außerdem erhielten 34 240 Empfänger Witwen- bzw. Witwergeld und 2 860 Waisengeld.

Die Statistiker weisen darauf hin, dass zur Sicherstellung der Geheimhaltung seit dem Jahr 2014 ein Rundungsverfahren angewendet wird. Jeder Wert wird auf ein Vielfaches von 5 auf- oder abgerundet. Dieses Verfahren führt zu einem geringen Informationsverlust. (IT.NRW)

(265 / 15) Düsseldorf, den 14. Oktober 2015

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