Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - NRW: 2014 standen 52 774 nach allgemeinem sowie nach Jugendstrafrecht Verurteilte unter Bewährungsaufsicht

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NRW: 2014 standen 52 774 nach allgemeinem sowie nach Jugendstrafrecht Verurteilte unter Bewährungsaufsicht

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2014 standen in Nordrhein-Westfalen insgesamt 45 167 nach allgemeinem Strafrecht Verurteilte unter einer hauptamtlichen Bewährungsaufsicht. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 2,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (2013: 46 410 Personen). Die Zahl der Unterstellungen der nach Jugendstrafrecht Verurteilten mit Bewährung verringerte sich um 7,1 Prozent auf 7 607 Fälle (2013: 8 191).

Unter Bewährungsaufsicht gestellte Verurteilte

Grafik als Datentabelle

Von allen 52 774 zur Bewährung ausgesetzten Verurteilungen wurden 13 514 (25,6 Prozent) aufgrund von Diebstahls- und Unterschlagungsdelikten (§§ 242 bis 248c StGB) angeordnet. In 10 810 Fällen (20,5 Prozent) handelte es sich um „andere Vermögens-, Eigentums- und Urkundendelikte” (§§ 257 bis 305a StGB).

Eine Strafaussetzung zur Bewährung kommt in Betracht, wenn zu erwarten ist, dass dem Angeklagten bereits die Verurteilung als Warnung dient und er nicht mehr straffällig wird. Die Unterstellung unter Bewährungsaufsicht geht bei Erwachsenen zumeist – bei Jugendlichen immer – mit der Strafaussetzung einher. (IT.NRW)

(124 / 15) Düsseldorf, den 21. Mai 2015

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