Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - NRW: Zahl der Ausländer um 5,7 Prozent gestiegen

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NRW: Zahl der Ausländer um 5,7 Prozent gestiegen

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2014 lebten in Nordrhein-Westfalen 2 074 230 Einwohner mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand jetzt vorliegender Daten des Ausländerzentralregisters mitteilt, waren das 110 988 Personen oder 5,7 Prozent mehr als im Jahr 2013.

Personen mit türkischer Staatsangehörigkeit (512 703) stellten die größte ausländische Nationalitätengruppe in Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Polen (185 091) und Italienern (132 124). Die höchsten Anteile bei den außereuropäischen Staatsangehörigkeiten hatten Ende letzten Jahres Menschen mit marokkanischem (34 943), syrischem (31 348), chinesischem (28 105) und irakischem (27 272) Pass. Differenziert nach Kontinenten besaßen 1 657 392 Ausländer eine europäische, 251 665 eine asiatische, 111 174 eine afrikanische und 37 852 eine amerikanische Staatsangehörigkeit; der geringste Teil der ausländischen Einwohner (2 367) kam aus Australien und Ozeanien. Von den fast 1,7 Millionen Ausländern mit europäischer Staatsangehörigkeit besaßen 848 552 einen Pass der EU-Staaten.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, lebten 2014 über 1,4 Millionen (68 Prozent) Ausländer bereits seit mindestens acht Jahren in NRW und könnten somit einen Anspruch auf Einbürgerung geltend machen. Darunter befanden sich 890 142 Personen, die seit mindestens 20 Jahren an Rhein und Ruhr ansässig sind.

Bei der regionalen Betrachtung zeigt sich, dass Ende 2014 nahezu jeder zehnte (203 737) der knapp 2,1 Millionen Ausländer NRWs seinen Wohnsitz in Köln hatte. In Düsseldorf wohnten insgesamt 135 421 Menschen mit ausländischem Pass; hier hatten sich mit 6 052 auch mehr als die Hälfte aller in NRW lebenden Personen mit japanischer Staatsbürgerschaft niedergelassen.

Die Daten beruhen auf Angaben des Ausländerzentralregisters, das beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geführt wird. Aufgrund der unterschiedlichen methodischen Voraussetzungen weichen diese Ergebnisse von denen des Zensus 2011 ab. (IT.NRW)

(060 / 15) Düsseldorf, den 16. März 2015

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