Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - NRW: Jeder vierte Einwohner hat einen Migrationshintergrund

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NRW: Jeder vierte Einwohner hat einen Migrationshintergrund

Düsseldorf (IT.NRW). Über 4,3 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen hatten im Jahr 2013 einen Migrationshintergrund. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des internationalen Tages der Migranten (18. Dezember 2014) mitteilt, waren das 24,5 Prozent aller 17,6 Millionen Einwohner an Rhein und Ruhr. Das Durchschnittsalter von Personen mit ausländischen Wurzeln war mit 35 Jahren niedriger als das der Einwohner ohne Migrationshintergrund (46 Jahre).

Personen mit türkischer Herkunft bildeten 2013 in NRW mit einem Anteil von 21,7 Prozent die größte Gruppe der Personen mit Migrationshintergrund. Auf den weiteren Plätzen folgten Personen polnischer (13,7 Prozent), russischer (7,6 Prozent) und kasachischer (5,4 Prozent) Herkunft. Über 2,6 Millionen Personen (60 Prozent) mit Migrationshintergrund besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit.

Im vergangenen Jahr wies der Regierungsbezirk Düsseldorf mit 26,1 Prozent den höchsten Anteil von Personen mit Migrationshintergrund auf. Danach folgten die Regierungsbezirke Köln (25,7 Prozent), Arnsberg (24,8 Prozent) und Detmold (24,6 Prozent). Den niedrigsten Anteil ermittelten die Statistiker für den Regierungsbezirk Münster mit 18,9 Prozent.

Als Personen mit Migrationshintergrund gelten neben den ausländischen Staatsbürgern auch Personen, die nach 1949 entweder selbst zugewandert sind oder von denen mindestens ein Elternteil aus dem Ausland nach Deutschland zugezogen ist. Personen, deren Migrationshintergrund ausschließlich aus Eigenschaften eines nicht im Haushalt lebenden bzw. verstorbenen Elternteils resultiert, können seit 2005 aus methodischen Gründen nur alle vier Jahre als Personen mit Migrationshintergrund identifiziert werden. Die Hochrechnung der Mikrozensusergebnisse erfolgt ab dem Jahr 2011 anhand der Bevölkerungsfortschreibung auf Basis des Zensus 2011. Die Ergebnisse des Jahres 2013 sind daher nur eingeschränkt mit denen früherer Berichtsjahre vergleichbar. (IT.NRW)

(354 / 14) Düsseldorf, den 17. Dezember 2014

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