Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - Die Zahl der Personen im Vorruhestand hat sich in NRW innerhalb von zehn Jahren halbiert

Seitennavigation

Hilfsnavigation und Suche

Bereichsnavigation

Hauptnavigation

 
Sie sind hier: Presse >> Pressemitteilungen (chronologisch) >> Archiv 2014 >> Die Zahl der Personen im Vorruhestand hat sich in NRW innerhalb von zehn Jahren halbiert

Inhaltsanfang

Die Zahl der Personen im Vorruhestand hat sich in NRW innerhalb von zehn Jahren halbiert

Düsseldorf (IT.NRW). 261 000 Personen, darunter 129 000 Frauen, befanden sich in NRW im Jahr 2012 im Vorruhestand. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, hat sich die Zahl der Personen im Vorruhestand im Vergleich zum Jahr 2002 mehr als halbiert: Seinerzeit waren noch 587 000 Personen im Vorruhestand, die Zahl der Frauen belief sich damals auf 217 000.

Personen im Vorruhestand wiesen 2012 durchschnittlich ein niedrigeres Bildungsniveau auf als Erwerbstätige der entsprechenden Altersgruppe. Für 60,2 Prozent der Personen im Vorruhestand war der Hauptschulabschluss der höchste allgemeinbildende Abschluss, während von den älteren Erwerbstätigen 46,3 Prozent über diese Abschlussart verfügten. Die Hochschulreife hatten 18,3 Prozent der Personen im Vorruhestand und 30,9 Prozent der Erwerbstätigen im Alter von 55 bis unter 65 Jahren erlangt.

Zwischen 2002 und 2012 hat sich die Qualifikation – sowohl der Personen im Vorruhestand als auch der älteren Erwerbstätigen – erhöht. Beispielsweise stieg der Anteil der Personen im Vorruhestand mit Hochschulreife von 6,4 Prozent auf 11,4 Prozent und bei den älteren Erwerbstätigen von 16,6 Prozent auf 21,4 Prozent.

Unter Vorruheständler verstehen die Statistiker Personen, die im Alter zwischen 55 und 65 Jahren aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind, die eine öffentliche Rente oder Pension beziehen und nicht mehr erwerbstätig waren. Erwerbslose und Personen in Altersteilzeit dieser Altersgruppe sind somit nicht im Vorruhestand.

Diese und weitere interessante Ergebnisse zum Thema Vorruhestand hat der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen in der Reihe Statistik kompakt unter dem Titel „Wer geht vorzeitig in den Ruhestand?” veröffentlicht. Die Analyse steht hier zum kostenlosen Download bereit. (IT.NRW)

(283/ 14) Düsseldorf, den 02. Oktober 2014