Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - Siedlungs- und Verkehrsfläche in NRW seit 2004 um 464 Quadratkilometer gestiegen

Seitennavigation

Hilfsnavigation und Suche

Bereichsnavigation

Hauptnavigation

 
Sie sind hier: Presse >> Pressemitteilungen (chronologisch) >> Archiv 2014 >> Siedlungs- und Verkehrsfläche in NRW seit 2004 um 464 Quadratkilometer gestiegen

Inhaltsanfang

Siedlungs- und Verkehrsfläche in NRW seit 2004 um 464 Quadratkilometer gestiegen

Düsseldorf (IT.NRW). Die Siedlungs- und Verkehrsfläche ist in Nordrhein-Westfalen von 2004 bis 2014 um 6,4 Prozent bzw. 464 Quadratkilometer (km²) gestiegen, das entspricht in etwa der Gesamtfläche der Städte Düsseldorf, Mönchengladbach und Oberhausen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, nahm die Siedlungs- und Verkehrsfläche Anfang 2014 mit 7 761 km² insgesamt 22,8 Prozent der gesamten Landesfläche (34 110 km²) ein. Dabei entfielen auf Gebäude- und zugehörige Freiflächen 12,8 Prozent, auf Verkehrsflächen 7,1 Prozent, auf Erholungs- und Wasserflächen jeweils 2,0 Prozent und auf Betriebsflächen 1,2 Prozent. Knapp die Hälfte (48,7 Prozent) der Fläche des Landes wird landwirtschaftlich genutzt (16 606 km²) und ein Viertel (25,8 Prozent) ist bewaldet (8 798 km²).

Den höchsten Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche an der Gesamtfläche hat die Gemeinde Titz (Kreis Düren) mit 84,7 Prozent. Bei der Waldfläche liegt die Gemeinde Kirchhundem (Kreis Olpe) mit einem Anteil von 74,9 Prozent und bei der Wasserfläche die Stadt Monheim (Kreis Mettmann) mit 12,8 Prozent auf Platz eins. Die Stadt Herne weist in drei Kategorien die höchsten Anteile auf: 77,6 Prozent entfallen auf Siedlungs- und Verkehrsfläche, 43,8 Prozent auf Gebäude- und Freifläche und 20,5 Prozent auf die Verkehrsfläche. Bei der Erholungsfläche belegt die Stadt Essen mit 11,2 Prozent und bei der Betriebsfläche die Gemeinde Inden (Kreis Düren) im rheinischen Braunkohlerevier mit 42,4 Prozent den Spitzenplatz.

Die Statistiker weisen darauf hin, dass gewerblich genutzte Gebäude (z. B. Fabrikgebäude) in der Kategorie „Gebäude- und Freifläche”, Gewerbeflächen ohne Gebäude (z. B. Lagerplätze, Halden, Abbauland) dagegen in der Kategorie „Betriebsfläche” nachgewiesen werden. Die Daten basieren auf Angaben der Katasterämter. Die genannten Veränderungsraten beruhen nicht ausschließlich auf tatsächlichen Änderungen der Flächennutzung, sondern sind teilweise auch auf rein rechnerische Bereinigungen der Kataster zurückzuführen. (IT.NRW)

(188 / 14) Düsseldorf, den 09. Juli 2014

Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise finden Sie hier.