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NRW-Kommunen waren Ende 2013 mit 59,8 Milliarden Euro verschuldet

Düsseldorf (IT NRW). Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände Nordrhein-Westfalens erreichten Ende 2013 mit 59,8 Milliarden Euro einen neuen Höchststand. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, ergibt sich damit für jeden Einwohner rein rechnerisch eine Verschuldung von 3 408 Euro. Bei dieser Betrachtung sind neben den Schulden der Kernhaushalte auch die Schulden der kommunalen Eigenbetriebe, der eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen und der kommunale Anstalten öffentlichen Rechts enthalten.

Merkmal
––––––––
a = in Millionen Euro
b = in Euro je Einwohner
Schulden1) am 31.12. Zu- (+) bzw.
Abnahme (–)
2013 gegen-
über 2003
2003 2013
1) abzüglich der in ausgegliederten Einheiten aufgenommenen Schulden beim Träger
2) Eigenbetriebe und eigenbetriebsähnliche Einrichtungen sowie Anstalten
öffentlichen Rechts
Schulden insgesamt a 40 337 59 797 +48,2%
b 2 232 3 408 +52,7%
  der Kernhaushalte a 31 821 47 769 +50,1%
b 1 761 2 722 +54,6%
    darunter        
    Investitionskredite a 24 945 22 266 −10,7%
b 1 380 1 269 −8,0%
    Kassenkredite a 6 877 25 302 +267,9%
b 380 1 442 +279,5%
  aus den kommunalen Kernhaushal-
    ten ausgegliederte Einheiten2)
a 8 516 12 029 +43,4%
b 471 686 +45,6%

Ende 2003 hatte der Schuldenstand noch bei 40,3 Milliarden Euro gelegen. Die durchschnittliche Pro–Kopf–Verschuldung war 2013 um 52,7 Prozent höher als im Jahr 2003 (damals 2 232 Euro).

Die Schulden der kommunalen Kernhaushalte beliefen sich Ende 2013 auf 47,8 Milliarden Euro; sie setzten sich aus Kassenkrediten in Höhe von 25,3 Milliarden Euro und langfristigen Verbindlichkeiten (Investitionskredite) in Höhe von 22,3 Milliarden Euro zusammen. Während sich die Kredite für Investitionen gegenüber 2003 um 10,7 Prozent verringerten, erhöhten sich die zur Überbrückung kurzfristiger Liquiditätsengpässe aufgenommenen Kassenkredite um 267,9 Prozent. (IT.NRW)

(141 / 14) Düsseldorf, den 28. Mai 2014

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