Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - 4,5 Prozent mehr Ausländerinnen und Ausländer in NRW

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4,5 Prozent mehr Ausländerinnen und Ausländer in NRW

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2013 lebten in Nordrhein-Westfalen 1 963 242 Einwohner mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt aufgrund jetzt vorliegender Daten des Ausländerzentralregisters mitteilt, waren das 85 255 Personen oder 4,5 Prozent mehr als 2012.

Personen mit türkischer Staatsangehörigkeit (520 573) stellten die größte ausländische Nationalitätengruppe in NRW, gefolgt von Polen (169 338) und Italienern (127 631). Den höchsten Anteil an Personen ohne europäische Staatsangehörigkeit hatten in NRW Ende letzten Jahres Menschen mit marokkanischem Pass (33 564). Differenziert nach Kontinenten besaßen 1 588 056 Ausländer eine europäische, 222 169 eine asiatische, 100 830 eine afrikanische und 36 881 eine amerikanische Staatsangehörigkeit; der geringste Teil der ausländischen Einwohner (2 294) kam aus Australien und Ozeanien. Von den fast 1,6 Millionen Ausländern mit europäischer Staatsangehörigkeit besaßen 785 914 einen Pass der EU-Staaten.

1 405 937 (71,6 Prozent) Ausländer leben bereits seit mindestens acht Jahren in NRW und könnten somit einen Anspruch auf Einbürgerung geltend machen. Darunter befanden sich 868 564 Personen, die seit mindestens 20 Jahren an Rhein und Ruhr ansässig sind.

Bei der regionalen Betrachtung zeigt sich, dass Ende 2013 knapp jeder zehnte Ausländer NRWs (193 450) seinen Wohnsitz in Köln hatte. In Düsseldorf lebten insgesamt 127 785 Menschen mit ausländischem Pass; hier hatten sich mit 5 879 auch mehr als die Hälfte (58 Prozent) aller Personen in NRW mit japanischer Staatsbürgerschaft niedergelassen.

Die Daten beruhen auf Angaben des Ausländerzentralregisters, das beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geführt wird. Aufgrund der unterschiedlichen methodischen Voraussetzungen weichen diese Ergebnisse von denen des Zensus 2011 ab. (IT.NRW)

(058 / 14) Düsseldorf, den 12. März 2014

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