Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - NRW: Besserverdiener nehmen häufiger weite Arbeitswege in Kauf

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NRW: Besserverdiener nehmen häufiger weite Arbeitswege in Kauf

Düsseldorf (IT.NRW). Zwischen der Höhe des Einkommens und der Pendeldistanz besteht in Nordrhein-Westfalen ein enger Zusammenhang: Je höher das Einkommen, desto häufiger werden weite Strecken zwischen Wohnung und Arbeitsplatz zurückgelegt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, pendelten 2012 fast 40 Prozent der Erwerbstätigen, die über ein Nettoeinkommen von mindestens 5 000 Euro verfügten, 25 oder mehr Kilometer zur Arbeit. Von den Personen mit einem Einkommen von 3 600 bis 4 999 Euro hatte ein Drittel einen Arbeitsweg von mindestens 25 Kilometern; bei denjenigen mit einem Nettoverdienst von 2 000 bis 3 599 Euro war es noch gut ein Viertel. Lediglich 18 Prozent der Erwerbstätigen mit einem Nettoeinkommen von 1 100 bis 1 999 Euro und acht Prozent derer, die weniger als 1 100 Euro verdienten, hatten entsprechend weite Anfahrtswege.

NRW: Im Sommer 2013 machten 63,7 Prozent mehr Gymnasiasten ihr Abitur als ein Jahr zuvor

Grafik als Datentabelle

Diese und weitere interessante Ergebnisse zu den Berufspendlern in NRW hat der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen jetzt in der Reihe „Statistik kompakt” unter dem Titel „Der Weg zur Arbeit – kurzer Sprung oder lange Reise? – Pendlermobilität im Jahr 2012” vorgestellt. Die Analyse steht hier zum kostenlosen Download bereit. (IT.NRW)

(050 / 14) Düsseldorf, den 06. März 2014