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NRW: Rund 10 Prozent weniger Haushalte erhielten 2012 Wohngeld

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2012 bezogen 151 100 nordrhein-westfälische Haushalte Wohngeld; bei diesen sog. reinen Wohngeldhaushalten sind alle Personen in einem Haushalt wohngeldberechtigt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 10,3 Prozent weniger als 2011 (damals: 168 400 Haushalte).

Das Wohngeld dient der wirtschaftlichen Sicherung eines angemessenen und familiengerechten Wohnens und wird als Zuschuss zur Miete (Mietzuschuss) oder für selbstgenutztes Wohneigentum geleistet (Lastenzuschuss). 92 Prozent (139 100) der Berechtigten erhielten das Wohngeld in Form eines Mietzuschusses, 8 Prozent (12 000) erhielten einen Lastenzuschuss.

Der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch lag Ende 2012 bei 123 Euro und war damit so hoch wie im Vorjahr. Der Durchschnittsbetrag für den Mietzuschuss lag bei 119 Euro, der durchschnittlich gezahlte Lastenzuschuss betrug 169 Euro.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, gibt es neben den sog. reinen Wohngeldhaushalten auch sog. Mischhaushalte, in denen Wohngeldberechtigte mit Personen zusammenleben, die nicht wohngeldberechtigt sind. Ende 2012 erhielten in NRW insgesamt 21 700 solcher Mischhaushalte Wohngeld; das waren 29,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (2011: 30 900). Der durchschnittliche monatliche Wohngeldanspruch lag mit 144 Euro etwas über den Leistungen bei den reinen Wohngeldhaushalten. Bei den Mischhaushalten belief sich der durchschnittliche Mietzuschuss auf 144 Euro, der Lastenzuschuss lag bei 137 Euro.

Wie IT.NRW weiter mitteilt, steht im Internet ein Wohngeldrechner bereit, mit dem Haushalte unverbindlich und schnell prüfen können, ob sie Anspruch auf Wohngeld haben. Dieser Wohngeldrechner wurde von IT.NRW im Auftrag des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen entwickelt. (IT.NRW)

(151 / 13) Düsseldorf, den 1. Juli 2013

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