Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - NRW: 7,4 Prozent weniger Todesfälle infolge von Schlaganfällen

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NRW: 7,4 Prozent weniger Todesfälle infolge von Schlaganfällen

Düsseldorf (IT.NRW). 2010 starben in Nordrhein‑Westfalen insgesamt 9 114 Personen an einem Schlaganfall, das waren 7,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Hierzu zählen auch 4 110 an Hirninfarkt Verstorbene. Wie Information und Technik Nordrhein‑Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall (10.05.2012) mitteilt, waren Schlaganfälle 2010 mit einem Anteil von 4,7 Prozent an allen Todesfällen die fünfthäufigste Todesursache. Die meisten Schlaganfälle mit Todesfolge traten dabei im höheren Alter auf: 91 Prozent der Verstorbenen waren mindestens 70 Jahre alt. Im Zeitraum von 2000 bis 2010 verzeichneten die Statistiker einen Trend zu rückläufigen Zahlen. Im Jahr 2000 waren noch 12 065 Personen an einem Schlaganfall gestorben; die damals vierthäufigste Todesursache hatte seinerzeit einen Anteil von 6,4 Prozent an allen Todesfällen.

Todesfälle infolge von Schlaganfällen

Grafik als Datentabelle

In welchem Umfang sich die seit Mitte der 1990er ausgebauten sog. „stroke units” auf den Rückgang der infolge von Schlaganfällen Gestorbenen ausgewirkt haben, lässt sich anhand des den Statistikern vorliegenden Datenmaterials nicht beziffern. „Stroke units” sind spezialisierte Schlaganfallstationen gemäß den Zertifizierungsanforderungen der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft. Nach einer zunehmenden Verbreitung in den vergangenen Jahren befinden sich aktuell 52 von bundesweit 218 dieser Einrichtungen in Nordrhein‑Westfalen. (IT.NRW)

(088 / 12) Düsseldorf, den 09. Mai 2012

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