Düsseldorf (IT.NRW). Die effektiven Bruttomonatsverdienste vollzeitbeschäftigter Frauen in Nordrhein‑Westfalen lagen im Jahr 2011 (nach vorläufigen Berechnungen) preisbereinigt um 0,3 Prozent über denen des Vorjahres. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Internationalen Frauentags (8. März) mitteilt, konnten vollzeitbeschäftigte Männer im vergangenen Jahr mit einem Plus von 1,2 Prozent einen um 0,9 Prozentpunkte höheren Reallohnzuwachs erzielen als Frauen.
| Reallohnindex der Bruttomonatsverdienste1) vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer/-innen in Nordrhein-Westfalen |
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| Jahr | Frauen | Männer | insgesamt | |||
| Index (2010 =100) |
Zu- bzw. Abnahme2) |
Index (2010 = 100) |
Zu- bzw. Abnahme2) |
Index (2010 = 100) |
Zu- bzw. Abnahme2) |
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| 1) lfd. Bezüge inkl. Sonderzahlungen – 2) gegenüber dem Vorjahr – 3) vorläufige Ergebnisse | ||||||
| 2008 | 97,2 | −0,2% | 98,7 | +0% | 98,4 | +0% |
| 2009 | 99,0 | +1,8% | 98,2 | −0,5% | 98,5 | +0,1% |
| 2010 | 100 | +1,0% | 100 | +1,8% | 100 | +1,5% |
| 20113) | 100,3 | +0,3% | 101,2 | +1,2% | 101,0 | +1,0% |
Während Frauen überwiegend im weniger auf Konjunkturschwankungen reagierenden Dienstleistungssektor arbeiten, konnten insbesondere Männer vom wirtschaftlichen Aufholprozess im Produzierenden Gewerbe profitieren. Hier führte neben Tariferhöhungen vor allem die fortschreitende Ausweitung der bezahlten Arbeitsstunden zu höheren Reallöhnen.
Endgültige Ergebnisse der Vierteljährlichen Verdiensterhebung zu den Jahresverdiensten 2011 werden von den Statistikern voraussichtlich Ende März 2012 veröffentlicht. (IT.NRW)
(037 / 12) Düsseldorf, den 08. März 2012