Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) - Höhere Trink- und Abwasserentgelte in NRW

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Höhere Trink- und Abwasserentgelte in NRW

Düsseldorf (IT.NRW). Die verbrauchsabhängigen Kosten pro Kubikmeter Trinkwasser beliefen sich Anfang 2010 im NRW-Durchschnitt brutto auf 1,63 Euro; für Abwasser waren im Schnitt 2,46 Euro zu entrichten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren damit beim Trinkwasser die verbrauchsabhängigen Kosten um zwei Cent und beim Abwasser um zehn Cent je Kubikmeter teurer als 2008. Nicht vom Verbrauch abhängige Kosten (z. B. Zählergebühren), die in 391 der 396 Städte und Gemeinden NRWs zusätzlich und in unterschiedlicher Höhe erhoben wurden, sind in diesen Zahlen nicht enthalten. Ebenso nicht mit einbezogen sind flächenbezogene Entgelte (Niederschlagswassergebühren), Entgeltpauschalen u. Ä. bei Abwassergebühren.

Die Unterschiede bei den Trinkwasserkosten in den einzelnen Kommunen sind beträchtlich: Bei den fünf Kommunen ohne Trinkwasser-Grundgebühr reichte die Preisspanne je Kubikmeter von 1,98 Euro (Städte Oerlinghausen und Ratingen) bis 2,68 Euro (Stadt Solingen), für die übrigen 391 Kommunen von 0,62 Euro (Gemeinde Hövelhof) bis 2,48 Euro (Stadt Remscheid). Die Abwasserpreise streuten Anfang 2010 in der Bemessung nach der Menge des Frischwasserbezugs zwischen 0,94 Euro (Stadt Kleve) und 5,81 Euro (Stadt Schleiden) je Kubikmeter. Der entsprechende Landesdurchschnittswert war mit 2,46 Euro um zehn Cent höher als 2008. Zusätzlich zum mengenbezogenen verlangten 383 Gemeinden auch ein flächenbezogenes Entgelt für die Ableitung des Regenwassers: Je Quadratmeter versiegelter Fläche lag der Durchschnittspreis hier bei 94 Cent.

Mit den Wasser- und Abwasserentgelten dürfen die Gemeinden keine Gewinne erzielen, sondern haben alle Kosten abzudecken, die ihnen von Verbänden der Wasserversorgung und -entsorgung in Rechung gestellt werden bzw. ihnen selbst entstehen. Dazu zählen u. a. die laufenden Kosten der Unterhaltung und des Ausbaus der Anlagen, z. B. des Kanalnetzes, der Kläranlagen, der Pumpwerke und der Rückhaltebecken sowie der Wassergewinnungsanlagen. (IT.NRW)

(201 / 10) Düsseldorf, den 13. Dezember 2010

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