Düsseldorf (IT.NRW). Die Niederlande waren auch im ersten Halbjahr 2009 wichtigstes Abnehmerland Nordrhein-Westfalens: Waren im Wert von 7,6 Milliarden Euro (gegenüber Vorjahreszeitraum: −18,4 Prozent) wurden dorthin exportiert. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, folgten Frankreich (6,5 Mrd. Euro; −21,7 Prozent) und Italien (4,2 Mrd. Euro; −29,4 Prozent) auf den Plätzen zwei und drei. Alle EU-Länder (EU 27) zusammen nahmen Waren im Wert von 44,9 Milliarden Euro ab, das waren etwa zwei Drittel der gesamten NRW-Exporte.
Auch bei den Importen führten von Januar bis Juni 2009 die Niederlande mit beachtlichem Vorsprung die Rangliste der wichtigsten Lieferländer NRWs an: NRW bezog von dort Waren im Wert von knapp 11,3 Milliarden Euro (−25,2 Prozent). Auf den nächsten Plätzen rangierten die Volksrepublik China (6,0 Mrd. Euro; −7,2 Prozent), Frankreich (5,5 Mrd. Euro; −25,8 Prozent), Belgien (5,2 Mrd. Euro; −25,5 Prozent) und das Vereinigte Königreich (5,1 Mrd. Euro; −28,8 Prozent). Nahezu zwei Drittel der NRW-Importe kamen aus EU-Ländern.
Die Exporte der nordrhein-westfälischen Wirtschaft summierten sich im ersten Halbjahr 2009 nach vorläufigen Ergebnissen auf 67,7 Milliarden Euro; das waren 23,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Wert der Importe sank um 23,0 Prozent auf 72,8 Milliarden Euro. (IT.NRW)
(158 / 09) Düsseldorf, den 22. Oktober 2009